Die Inbetriebnahme der beiden batteriegetriebenen Regionalzüge auf den Linien Avignon-Carpentras und Nimes-Vauvert gehört zu einem landesweiten Testprojekt mit fünf Regionen, SNCF Voyageurs und Alstom. Mit insgesamt 41 Millionen Euro Investition wurden AGC-Triebwagen auf Lithium-Ionen-Antrieb umgerüstet. Die Einheiten fahren emissionsfrei über achtzig Kilometer, rekuperieren Bremsenergie und verbessern durch leiseren Betrieb und modernes Interieur deutlich den Fahrkomfort. Dieses Programm dient als Blaupause für zukünftige, umweltfreundliche Technologien im Regionalverkehr. effizient. nachhaltig. verlässlich. innovativ.
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Erfolgreiches Debüt des liO-Batteriezugs auf Nimes-Vauvert-Strecke demonstriert hohe Effizienz
Der erste kommerzielle Einsatz eines batteriebetriebenen liO-Triebzugs der Occitanie-Region erfolgte am 31. August auf der Nimes-Vauvert-Infrastruktur. Die Inbetriebnahme wurde von Jean-Luc Gibelin, Vizepräsident Mobility der Region, Gael Barbier von SNCF Voyageurs und Olivier Delecroix von Alstom begleitet. Der leise Prototyp ersetzt Dieseltriebwagen, nutzt Speicherelemente statt fossiler Brennstoffe, realisiert regenerative Bremsrückgewinnung und erweitert das Linienangebot um zwei zusätzliche Pendelfahrten pro Werktag im regulären Betrieb und verbessert so nachhaltig Komfort und Effizienz.
Occitanie plant Wasserstoffzüge nach erfolgreichen Tests mit trimodalem Regiolis
Die Region Occitanie verfolgt einen innovativen Dekarbonisierungspfad, indem sie in Toulouse einen Regiolis mit Strom-, Diesel- und Batterieantrieb testet. Gleichzeitig bereitet sie den Einsatz wasserstoffbetriebener Regiolis auf der Montrejeau-Luchon-Verbindung vor, um vollständige Emissionsfreiheit zu erreichen. Als erste französische Region kombiniert Occitanie drei emissionsmindernde Technologien gezielt im Regionalverkehr, um den Dieselanteil zu reduzieren, technische Validierung zu ermöglichen und eine nachhaltige Zukunft der Schienenmobilität zu gestalten und Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger liefert.
Moderne TER-Flotte nutzt nun Batterieantrieb erfolgreich für emissionsfreien Regionalpassagierverkehr
Im Auftrag von SNCF Voyageurs kommt seit dem 28. Juli 2026 im TER Sud ein Batterie-Triebzug auf der Avignon-Carpentras-Linie zum Einsatz. Bis zum Bahnhof Sorgues nutzt er die Oberleitungsspannung, um Energie zu beziehen. Dann schaltet das System automatisch auf Batteriebetrieb um, sodass der nicht elektrifizierte Abschnitt bis Carpentras emissionsfrei bewältigt wird. Dieser schrittweise Antrieb spart fossile Brennstoffe, verringert lokale Luftschadstoffe und verbessert den Fahrgastkomfort durch leiseren Betrieb und steigert Energieeffizienz
Investitionen von Regionen und Alstom treiben TER Batterieinnovation voran
Unter der Federführung von fünf Regionen (Occitanie, Sud, Auvergne-Rhone-Alpes, Hauts-de-France, Nouvelle-Aquitaine) sowie SNCF Voyageurs und Alstom werden batteriebetriebene TER erstmals im regulären Feldeinsatz erprobt. Versuchsreihen untersuchen Energiespeicherauslastung, Rekuperationswirkungsgrad und Ladeökonomie. Die Tests liefern Daten zu Reichweite und Lebenszyklus der Batterien. Daraus sollen Betriebsrichtlinien und Investitionsplanungen abgeleitet werden. Ziel ist die flächendeckende Einführung emissionsfreier Regionalzüge auf Strecken ohne Oberleitung unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zulassungsvorschriften und Sicherheitskonzepte sowie ein Langzeitmonitoring werden parallel erstellt.
AGC-Garnituren jetzt emissionsfrei: Batterieinstallation spart Energie und erhöht Komfort
Im Rahmen der Modernisierung entfernten Techniker die Dieselaggregate aus den AGC-Waggons und ersetzten sie durch innovative Lithium-Ionen-Batteriemodule, die in speziell angefertigten Containereinheiten untergebracht sind. Ein hochentwickeltes Rückladesystem nutzt während des Bremsens anfallende Energie und überträgt sie in Echtzeit an die Speicher, wodurch sich der Kraftstoffbedarf um bis zu zwanzig Prozent verringert. Mit einer Reichweite von über achtzig Kilometern pro Batterieladung ermöglichen die neuen Energiespeicher emissionsfreie Fahrten und reduzieren den Schallpegel.
Gemeinsame Finanzierung ermöglicht emissionsfreie Antriebe für zukünftige regionale Zugflotten
Die fünf Teilregionen zeichnen für 30 Millionen Euro der Gesamtinvestition verantwortlich, SNCF Voyageurs steuert sechs Millionen Euro bei und Alstom ergänzt den Finanzrahmen um 5,5 Millionen Euro. Diese partnerschaftliche Finanzierung von insgesamt 41,5 Millionen Euro schafft eine solide Basis für die effiziente Umrüstung vorhandener Regionalzüge auf emissionsreduzente Antriebssysteme. Durch die Bündelung öffentlicher und privater Mittel werden wirtschaftliche Effizienz, Umweltverträglichkeit und technologischer Fortschritt gleichermaßen gefördert. Es dient als Vorbild nachhaltiger Partnerschaften.
Die neuen liO-Batteriezüge zeigen eindrucksvoll, wie emissionsfreie Regionalverkehre auf nicht elektrifizierten Abschnitten mit Reichweiten über achtzig Kilometer funktionieren. Effiziente Lithium-Ionen-Speicher und Rekuperation beim Bremsen reduzieren den Energieverbrauch um bis zu zwanzig Prozent. Fahrgäste profitieren von deutlichem Geräuschrückgang und höherem Komfort. Durch zusätzliche Züge steigern Alstom, SNCF Voyageurs und fünf Regionen im Rahmen eines 41-Millionen-Euro-Programms die Kapazität und leisten einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Dekarbonisierung des Regionalverkehrs.

